| Risikomanagement mit Windderivaten |
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Ein erheblicher Teil wirtschaftlicher Aktivitäten - Studien
sprechen von bis zu 80 % - wird direkt oder indirekt von der Witterung
beeinflusst. In der Energiewirtschaft ist die Existenz bestimmter Wetterlagen
sogar zentrale Voraussetzung für ökonomischen Erfolg, da der Absatz von
elektrischer Energie jahres-zeitlich und in Abhängigkeit von der Witterung
stark schwankt. |
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| Die Abbildung veranschaulicht am Beispiel eines
Elektrizitätsanbieters
den risikominimierenden Einsatz eines Wetterderivats. Dazu wird angenommen,
dass der Stromabsatz negativ mit der Temperatur korreliert ist, der
Anbieter an milden Tagen also einen geringeren Umsatz hat. Unmögliche
Risiken in der Umsatzentwicklung aufgrund von Temperaturschwankungen
abzusichern, schließt der Elektrizitätsanbieter ein Optionsgeschäft
ab, das auf einem HDD-Index basiert. Das finanzielle Risiko des Anbieters
wird durch das Wetterderivat so auf die Hoehe der Optionsprämie
begrenzt. |
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- Garantierte Ausschüttungen an die Kommanditisten - Nennenswerte Reduzierung der Kapitalkosten - Besseres Rating - Verbesserte Kreditbedingungen - Kapitalfreisetzung - Reduzierung des Zeitrahmens bis zum Erreichen eines positiven Cash Flow - Grad der Absicherung frei wählbar. |
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Es lässt sich zusammenfassen, dass Windparkbetreiber durch den
Einsatz von Windderivaten ein Instrument erhalten, die nicht
beeinflussbaren, exogenen Geschäftsrisiken zu reduzieren. Dies ermöglicht
den Windparkbetreibern verlässliche Voraussagen der Erträge und des
zukünftigen Cash Flows zu treffen. So reduziert sich das Risiko von zukünftigen
Zahlungsausstörungen für die Kommanditisten. Dies lässt erwarten, dass mögliche
Ratings für eine Investition in diesen Windpark besser ausfallen und daher die
Windparkbetreiber den Kommanditisten und anderen Fremdkapitalgebern eine
geringere Risikoprämie leisten muss. |